Goldbergbau Waschgang in der Asten

Schon die Römer wussten, dass sich in den Hohen Tauern Gold und Silber abbauen ließ. Zu dieser Zeit wurden auch aus dem Tauerngold Münzen geschlagen, denen "metallum noricum" als Herkunftsangabe eingeprägt wurde. Im 14. bis 16. Jahrhundert kam es zu einem Boom des Edelmetalabbaus. In der gesamten Region der Hohen Tauern wurde nach Gold gegraben, zum Teil bis in Höhen bis zu 2900 Metern. Teilweise sind die Berge von den Stollen uralter Goldminen durchlöchert wie ein "Schweizer Käse".

siehe Alpengold

 

Im 12. Jahrhundert lebte der bergmännische Abbau von Gold im Gebiet um Großkirchheim auf. Bergleute und Abenteurer aus verschiedenen Ländern suchten in dem rauen und schwer zugänglichen Gebiet der Asten Stollen in Höhenlagen von 2.000 bis 2800 m ihr Glück.

Die Knappen förderten Schwefelkies, Gold und Silber zutage und lieferten diese über das Göritzertörl (2458 m) zur Verhüttung nach Döllach. Noch heute wird dieser Bergpfad als „Waschgang“ (im Volksmund „Arzweg“) bezeichnet.

Wikipedia

 

Diesen alten Goldabbau haben wir mehrere Male besucht und haben immer wieder mal kleine Goldstüfchen gefunden. Das Gold ist aber meist nur mit der Lupe, bzw. dem Mikroskop zu erkennen.

Die größten Goldpartikel in den Hohen Tauern sollen zu Abbauzeiten nicht mehr als Bohnengröße betragen haben.

 

Größtes von uns gefundenes Golpartikel (ca 5mm)
Größtes von uns gefundenes Golpartikel (ca 5mm)

"Waschgold" vom Waschgang

Kluidscharte mit Blick auf den Hohen Sonnblick